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Thema: Review - Editoren
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10.10.2011, 09:21 #1./Club86 ./root86club
./guest86
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Review - Editoren / Entwicklungsumgebungen
Wie bereits versprochen fange ich jetzt auch langsam damit an, meine Erfahrungen mit den verschiedenen Editoren und Entwicklungsumgebungen zu posten. Dies soll dazu dienen, anderen Usern einen schnellen Überblick über die Programme zu geben, die es in dem Bereich gibt. Ich programmiere in PHP, daher beziehen sich alle Erfahrungen auf diese Sprache.
TextWrangler
Als erstes Programm habe ich den TextWrangler rausgesucht. Mit seinen knapp unter 10MB gehört es zur Gattung der einfachen Editoren. Wer eine große Entwicklungsumgebung sucht ist hiermit wohl eher falsch bedient, es ist aber definitiv einen Blick Wert, denn es handelt sich bei dem Programm um eine Freeware (Es ist kostenlos). Beziehen könnt ihr diese im AppStore.
Die Funktionen:
Bei einer kostenlosen Anwendung gewöhnt man sich meist schon an im Vorfeld die Erwartungen runter zu setzen. Bei TextWrangler ist das nicht unbedingt notwendig, denn es bietet im Grunde alles, was man braucht um eine Datei zu bearbeiten. Es verfügt über einen guten und im Vergleich zu den anderen getesteten Anwendungen sehr genauen Highlighter. Besonders bei Stringvariablen (die Königsdisziplin für einen Highlighter) kann die Highlight-Funktion punkten. Alles einwandfrei.
Die Standardkodierung der Farben im Highlight ist zwar etwas nervend, aber diese kann man einfach auf seine eigenen Präferenzen hin anpassen.
Des weiteren kann er einzelne Kontrollstrukturen und Schleifen markieren sowie ein/ausklappen, um den überblick nicht zu verlieren. Er merkt sich sogar für den nächsten Aufruf der Datei, was ein- bzw. ausgeklappt war.
Seine wahren Künste zeigt der TextWrangler aber erst beim bearbeiten mehrerer Dokumente. Über ein Auswahlmenü auf der rechten Seite hat man die Möglichkeit zwischen mehreren Dokumenten hin und her zu springen. Ich persönliche hätte mir zwar noch gewünscht, dass er sich die Dokumente - welche offen waren - sich auch für den nächsten Start der Anwendung merkt, dies ist aber leider nicht der Fall.
Als kleines Zusatzfeature zeigt er neben dem Ort, wo die Datei liegt auch immer auf der oberen Seite des Editors an, wann die Datei zuletzt gespeichert wurde. Außerdem hat er eine "search and replace" Funktion!
Zusammenfassung:
Eine solide Freeware mit vielen und guten Funktionen. Die Anwendung ist sehr durchdacht, und macht einen guten Eindruck. Einziges größeres Manko: Alles in Englisch. Man sollte dieser Sprache also mächtig sein
Sprache: Englisch
Programmiersprachen: 45
Preis: kostenlos
Meine Wertung: 8/10 Sterne
...weitere Programme folgen jetzt nach und nach (Ich brauche ja auch immer etwas Zeit zum testen).
Als nächstes wird wahrscheinlich TextMate kommen
Geändert von oliware (10.10.2011 um 09:37 Uhr) Grund: Highlight, Rechtschreibung, usw...
Mein Hackintosh:
- Mainboard: GigaByte GA-P55-UD3 rev 1.0 F9
- Prozessor: Intel Core i5-750
- Grafikkarte: EVGA NVIDIA GTX 465
- Monitor: Samsung SyncMaster 2233
- Arbeitsspeicher: 2*2048MB Mushkin DDR3 1333Mhz
- Peripherie: Apple Tastatur, BT-Adapter, Magic Mouse
- Betriebssystem: Mac OS 10.7.3
Hackbook:
- Prozessor: Intel Core2Duo T2390
- RAM: 2GB DDR 2
- Grafik: Intel X3100
- HDD: 160 GB
- Aktuelles BIOS ist drauf.
-
13.11.2011, 10:00 #2./Club86 ./root86club
./guest86
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TextMate
TextMate
Das zweite Programm - ebenfalls in der Gattung der einfachen Editoren (trotzdem mit ein paar coolen Features) - ist TextMate. Für einen Preis von 44,85 EUR sicherlich nicht die günstigste Lösung, aber die Ausstattung des Editors entschädigt für einiges.
Die Funktionen:
TextMate ist ein ein sehr starker Editor - so viel sei vorweg erwähnt. Man kann das Programm auf 2 verschiedene Arten nutzen. Entweder, man ist eher ein Fan von Single-Windows, in diesem Fall einfach die Script- oder Programmdatei auf das Symbol im Dock ziehen, und es öffnet sich ein einzelnes Fenster mit der besagten Datei. Oder: Man mag Tabs, in diesem Fall bietet TextMate die Möglichkeit einen ganzen Ordner zu importieren. Dieser wird dann auf der linken Seite des Editors eingeblendet. Bei klick auf eine Datei aus dem Folder/Projekt (Es lassen sich auch mehrere Ordner als ein Projekt zusammenfassen) wird es dann im Editorfenster geöffnet. Um das Projekt dann immer wieder reinlasen zu können, muss man eine Projektdatei speichern (Über Sinn und Unsinn einer solchen Steuerdatei lässt sich hier streiten). Wenigstens merkt er sich mit der Projektdatei die offenen Tabs - Just like Notepad++ ein tolles Feature!
Kommen wir zum wesentlichen: Dem Bearbeiten einer Datei (in meinem Fall eines PHP-Scriptes). Der Highlighter funktioniert wunderbar. Selbst in schwierigen Situationen ist er sehr zuverlässig, und tut das, was er tuen soll: Die richtigen Codesegmente in den richtigen Farben markieren - Sogar in SQL-Abfragen innerhalb des Codes zuverlässig im SQL-Syntax! Man kann einzelne Codesegmente ein-/ausklappen - nur leider nicht Markieren. Ein wenig nervig ist auf Dauer die automatische Vervollständigung von Klammernpaaren. Bei geschweiften Klammern, welche im allgemeinen einen eigenen Codeabschnitt einleiten eine durchaus angebrachte Gegebenheit. Bei einfachen und eckigen Klammern jedoch, welche Beispielsweise eine Array-Variable ansprechen, und nach denen für gewöhnlich weiterer Code folgt, eine echt nervige Angelegenheit, da man immer wieder die rechte Pfeiltaste benötigt, um aus dem Klammernpaar wieder heraus zu gelangen. Ein angenehmes Extra ist meines Erachtens nach auch die automatische Einrückung. Wenn auch diese manchmal etwas Bugt (besonders bei Copy- and Paste Aktionen), so ist sie dennoch angenehm zu nutzen, und verrichtet ihren Dienst (weitestgehend) gut.
TextMate bietet allen faulen Programmierern zum Wohle eine Search and Replace - Funktion an. Es kann Zeilen und Zeichen zählen, was bei der Preiskalkulation für Auftragsprojekte durchaus von Vorteil ist. Aber das besondere Schmankerl hab ich mir zum Schluss aufbewahrt. Es verfügt über einen eigenen PHP-Server, auf dem man seine Scripte direkt testen kann. Wenn man also bei seinem Projekt auch noch die MySQL-DB von seinem eigenen Server einbindet (bind localhost muss natürlich deaktiviert sein) kann man direkt alles Live testen. Eine super Sache - absolut Überzeugend!
Zusammenfassung:
Happiger Preis, aber tolle Leistung. Viele ansprechende Features, manche davon mehr und manche weniger durchdacht, aber das Gesamtpaket stimmt weitestgehend. Auch hier gilt: Des englischen musst du mächtig sein, sonst bist du aufgeschmissen.
Sprache: Englisch
Programmiersprachen: 39 (Teilweise direkt mit Compilern / Interpretern / Servern)
Preis: 44,85 EUR
Meine Wertung: 8/10 Sterne (9/10 Sternen - 1 Stern für den happigen Preis)
Bald folgt der nächste Editor oder die nächste IDE (für Vorschläge per PM bin ich dankbar).
LG, euer oliGeändert von oliware (13.11.2011 um 10:08 Uhr)
Mein Hackintosh:
- Mainboard: GigaByte GA-P55-UD3 rev 1.0 F9
- Prozessor: Intel Core i5-750
- Grafikkarte: EVGA NVIDIA GTX 465
- Monitor: Samsung SyncMaster 2233
- Arbeitsspeicher: 2*2048MB Mushkin DDR3 1333Mhz
- Peripherie: Apple Tastatur, BT-Adapter, Magic Mouse
- Betriebssystem: Mac OS 10.7.3
Hackbook:
- Prozessor: Intel Core2Duo T2390
- RAM: 2GB DDR 2
- Grafik: Intel X3100
- HDD: 160 GB
- Aktuelles BIOS ist drauf.
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